Natürlich stellt man sich die Frage wer dahinter steckt und was diese Person bewegt.

Hier nun ein kurzes Portfolio über mich und was mich dazu bewegt oder inspiriert.

Osaka 2008

Noch zu Reenactement-Zeiten, das Ende eine Ära

Kyoto 2009

Geschäftlich unterwegs

Name:  Frank Schuller

Wohnort: im schwäbischen Teil von Bayern, direkt an der Grenze zu Oberbayern

Interessen: Traditionelle Handwerke, echte japanische Schwerter, Japan, Fotografie, Motorräder, Antiquitäten, Kunst im allgemeinen, Körperkunst, die japanische Sprache

Motivation:

Von meiner Jugend an bin ich mit Handwerk, vorallem mit den Schwerpunkten Metall und Farben aufgewachsen. Durch mein Interesse für Geschichte fing ich an Originale zu sammeln und mich für ihre Herstellung und die lange Handwerkstradition dahinter zu begeistern. Ich hatte das Glück viele Menschen kennenzulernen die in den verschiedensten Handwerken arbeiten. Dies spornte mich an selbst die verschiedensten Techniken zu lernen und immer besser zu werden. Natürlich stehe ich bei vielen Dingen noch am Anfang und das Lernen hat nie ein Ende aber die ersten Erfolge spornen an.

Begonnen habe ich mit dem Mittelalter-Reenactement, dort war ich als Pflegerichter aber auch als Schmied und Sarwürker zu finden Ich möchte diese Zeit nicht missen da dort auch meine Anfänge in der Replikenherstellung liegen und ich eine Menge über historische Handwerkstechniken und Materialherstellung gelernt habe. Durch mein Interesse für Japan kamen dann natürlich sämtliche japanischen Handwerkstechniken mit hinzu, somit fand ein Wechsel der Kultur für mich statt.

Mittlerweile arbeite ich nur noch im japanischen Handwerk mit folgenden Schwerpunkten:

- traditionelle Legierungen und Patinieren

- Herstellen kompletter Koshirae aber auch einzelner Montierungsteile

- Schmuck und Dekorationsgegenstände

- übe mich im Polieren von Klingen

- Lackierungen mit Urushi

Heute inspiriert mich die geschaffene Kunst der Menschheitsgeschichte, der Japanoismus, der Jugendstil aber auch eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu schaffen.

In einer Welt wo Moderne und Technischer Fortschritt wohl noch das Einzigste sind sterben alte Handwerke und die Kunstfertigkeit hinter ihnen aus. Meine Motivation ist es diese Handwerke zu lernen und sie zu erhalten.

Ein Spruch der mich seit jeher begleitet und mich leiten soll:

"Vom Handwerk kann man sich zur Kunst erheben, vom Pfuschen jedoch nie."